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Interkulturellen Schule Rhein/Main – Schule der Zukunft

Es sind schon viele Schritte auf dem Weg zum interkulturellen Lernen gegangen worden.
Die Initiative zur „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ möchte einen weiteren großen Schritt auf diesem Weg gehen.
Wir nehmen die gesellschaftliche Herausforderung an, den Dialog der verschiedenen Kulturen intensiv in der „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ zu führen.

Da wir eine Einwanderungsgesellschaft sind, bedeutet das, dass Heterogenität, also Verschiedenheit zunimmt.
Im gesellschaftlichen Umgang wie im politisch-rechtlichen Bereich müssen weiterhin Formen entwickelt werden, die Gleichberechtigung bei Aufrechterhaltung kultureller Differenz ermöglichen.

Eine multikulturelle Gesellschaft verlangt, Frieden zu sichern, indem eine Balance zwischen geteilten, allgemein geltenden Werten und differierenden Werten geschaffen wird.
Es setzt die Bereitschaft zum Wandel, auch zum Wandel der eigenen Person voraus.

Der Schwerpunkt der „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ wird sein, einen Bogen zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Interkulturellen Bildung zu schlagen. Hierbei liegt das besondere Augenmerk auf dem Verfassungsgrundsatz, dass Menschen auf Grund von Rasse, Herkunft oder Religion keine Benachteiligung erfahren dürfen.
Im Bereich der Sprachförderung von Migrantenkindern verfügen viele Schulen inzwischen über eine jahrzehntelange Erfahrung.
Trotzdem stehen der konkreten Umsetzung

1. interkulturellen Lernens als Unterrichtsprinzip,

2. der Erziehung zur Toleranz,

3. der Förderung der Mehrsprachigkeit

4. und dem Perspektivwechsel


immer wieder „ausländerpädagogische“ Missverständnisse gegenüber.


Mehrsprachige Erziehung als Chance

Sprachkompetenz – fremd- und mehrsprachige Kompetenz - ist in Zeiten einer Internationalisierung aller Gesellschaftsbereiche eine Basisqualifikation. So ist das frühe Erlernen von Fremdsprachen ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Allgemeinbildung.
Das sprachliche Potenzial, das in unseren Schulen bereits vorhanden ist, dass die Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, findet im didaktischen und methodischen Bereich der Schulen bisher wenig Verknüpfung. Gerade der muttersprachliche/herkunftssprachliche Unterricht für Kinder aus Migranten- und Aussiedlerfamilien ist meist völlig losgelöst von dem sonstigen Fachunterricht – sei es vom Deutschunterricht, vom Fremdsprachenunterricht oder vom Sachunterricht.

Die Schwerpunkte der „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ sind:

- Verstärkung des interkulturellen Lernens unter Bezugnahme auf die vertretenen Sprachen und Kulturen
- Ausbau des Deutschunterrichts in der Schule, verstärkte Förderung der Mehrsprachigkeit unter Berücksichtigung der jeweiligen Muttersprache
- Annahme und Weiterentwicklung der Herkunftssprache
- Öffnung aller Curricula für die Kulturen der ethnischen Minderheiten
- multikulturelles Kollegium
- Verstärkung der Elternarbeit
- Verstärkung der Kooperation von Bildungseinrichtungen mit außerschulischen Initiativen und Selbsthilfegruppen

An der „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ wird der Zweitsprachenerwerb nach der Immersionsmethode durchgeführt. D.h. Kinder einer
(Mehrheits)-Sprache lernen eine zweite Sprache. Die Lehrkraft beherrscht beide Sprachen. Dabei entwickelt sich die Zweitsprache nicht auf Kosten der ersten Sprache (additiver Bilingualismus).

Sprache ist ein Teil der Persönlichkeit des Kindes und verlangt von daher Akzeptanz. Die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, bedeutet auch ihre Sprachlichkeit zu schätzen. Dadurch ist schon ein guter Grundstein für die Entwicklung der Zweitsprache gelegt.

Interkulturelle Erziehung soll als die Integration verschiedener Kulturen inklusive der eigenen begriffen werden. Ein interkulturelles Verhalten, das von dem gleichen Respekt und der gleichen Anerkennung den Fremden gegenüber getragen werden muss, wie man sie von diesen gegenüber der eigenen Kultur erwartet.

Der Aufbruch zu einer neuen interkulturellen Identität, d.h. einem Bündel von Einstellungs- und Verhaltensweisen, die von der Gleichwertigkeit der Menschen – einerlei, welcher Kultur – ausgehen, steht nicht nur am Anfang des Weges hin zu einer neuen Qualität interkultureller Erziehung, sondern auch am Anfang des Weges nach Europa.


Pädagogische Grundsätze

Aus dem gesellschaftlichen Bedürfnis heraus,

- dem Anspruch einer europäischen Erziehung gerecht zu werden,

- mehr Zeit und Raum für qualifizierte Angebote zu haben,


- dass jedes Kind entsprechend seinen individuellen Lernvoraussetzungen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand angenommen wird, angemessen begleitet und unterstützt wird,

- die Mehrsprachigkeit zu fördern und

- die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen

wird die „Interkulturelle Schule Rhein/Main“ gegründet.

Organisatorischer Rahmen

Öffnungszeiten und Tagesablauf
Die Schule ist von 7.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werden die Kinder von Pädagoginnen und Pädagogen begleitet.
Die Lernzeiten werden nicht durch eine zeitliche Taktung festgelegt, da wir auf das individuelle Lernverhalten der Kinder eingehen wollen. Das Zeitfenster für die Lernzeiten ist über den ganzen Tag verteilt. Die „Interkulturelle Schule Rhein/Main richtet sich nach den Vorgaben des hessischen Curriculums. Es wird handlungs- und projektorientiert gearbeitet. Außerdem wird das reichhaltige Angebot der Stadt Frankfurt an außerschulischen Angeboten in den Schulalltag integriert.
In diesen Tagesablauf sind Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Mittagessen integriert.
Die Schließzeiten der Schule orientieren sich an den hessischen Ferienzeiten.

Sprachen

Im sprachlichen Bereich setzt die „Interkulturelle Schule Rhein/Main“ einen wichtigen Schwerpunkt. Es wird besonders darauf Wert gelegt, dass die Kompetenzen in der deutschen Sprache gefördert und gesichert werden.
Neben dem Erlernen der Fremdsprache (für alle) englisch ab dem 1. Schuljahr, gibt es gibt es noch besondere sprachliche Förderung in der Muttersprache/Herkunftssprache. Wir bieten folgende Sprachen an:

Wir bieten als Muttersprache/Herkunftssprache: türkisch, polnisch, russisch, serbokroatisch und spanisch an.
Die erste Fremdsprache ab dem 1. Schuljahr ist englisch.


Schulstruktur

Wir beginnen mit einer zweijährigen Eingangsstufe. Die 5-jährigen Kinder erfahren dadurch einen langsamen Übergang vom Kindergarten in die Schule.
Innerhalb von zwei Schuljahren werden die Kinder kontinuierlich an die unterrichtlichen Lern- und Arbeitsformen der Grundschule herangeführt.
Bei Bedarf wird es parallel zur zweijährigen Eingangsstufe auch eine reguläre 1. Klasse geben.
Die sprachliche Integration für Kinder mit Sprachschwierigkeiten in der deutschen Sprache, werden in der „Interkulturellen Schule Rhein/Main“ individuell gefördert.
So soll der kompetente Umgang mit der deutschen Sprache erreicht werden.

Anmeldung, Aufnahme, Einschulung
Die Kinder werden durch die Eltern angemeldet. Eine Voraussetzung für die Aufnahme bildet die Mitgliedschaft im Förderverein der Schule und die Bereitschaft der Eltern, sich mit den Schwerpunkten des Konzepts unserer Schule zu identifizieren und diese aktiv zu unterstützen.
Das Aufnahmegespräch zwischen Lehrerinnen, Lehrern, Eltern und Schülerinnen und Schülern dient dem gegenseitigen Kennen lernen sowie der Schülerauswahl.









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